Zahnschmerzen: Was tun und wann sollte ich zum Arzt?

Zahnschmerzen kommen häufig plötzlich und können den Alltag erheblich beeinträchtigen. Doch was hilft schnell gegen Zahnschmerzen? Und wann genügt ein regulärer Termin, wann müssen Sie sofort zum zahnärztlichen Notdienst?

Die wichtigste Antwort vorweg: Kühlen, den betroffenen Bereich vorsichtig sauber halten und bei Bedarf ein geeignetes Schmerzmittel nach Packungsbeilage einnehmen. Diese Maßnahmen können die Beschwerden vorübergehend lindern. Sie beseitigen jedoch nicht deren Ursache. Deshalb sollten Sie Zahnschmerzen grundsätzlich zahnärztlich abklären lassen.

Bei einer starken Schwellung, Fieber, Atem- oder Schluckbeschwerden sowie nach einem schweren Zahnunfall benötigen Sie sofort medizinische Hilfe.

Was hilft bei Zahnschmerzen sofort?

Wenn Sie sich fragen, was bei Zahnschmerzen zu tun ist, können einige einfache Soforthilfe-Maßnahmen die Zeit bis zum Zahnarzttermin überbrücken. Wichtig ist, dass Sie den schmerzenden Zahn nicht zusätzlich reizen.

Mit diesen Maßnahmen können Sie Zahnschmerzen kurzfristig lindern

  • Kühlen Sie die Wange von außen. Wickeln Sie einen Kühlakku in ein dünnes Tuch und legen Sie ihn für kurze Intervalle auf die betroffene Gesichtshälfte. Legen Sie Eis oder Kühlakkus niemals direkt auf die Haut oder an den Zahn.
  • Lagern Sie den Oberkörper erhöht. Im Liegen kann das Druckgefühl im entzündeten Bereich zunehmen. Ein zusätzliches Kissen kann besonders nachts helfen.
  • Schonen Sie die betroffene Seite. Kauen Sie möglichst auf der anderen Seite und verzichten Sie vorübergehend auf sehr harte, heiße, kalte, saure oder stark zuckerhaltige Lebensmittel.
  • Halten Sie den Mund sauber. Putzen Sie Ihre Zähne weiterhin vorsichtig mit einer weichen Zahnbürste. Entfernen Sie Speisereste in den Zahnzwischenräumen behutsam mit Zahnseide oder einer Interdentalbürste.
  • Spülen Sie den Mund vorsichtig aus. Lauwarmes Wasser kann helfen, Speisereste zu lösen. Eine milde Salzwasserspülung wird von manchen Menschen als angenehm empfunden. Schlucken Sie die Lösung nicht herunter.

Welche Schmerzmittel kommen bei Zahnschmerzen infrage?

Bei akuten Beschwerden können rezeptfreie Schmerzmittel die Zeit bis zur Behandlung überbrücken. Welche Wirkstoffe für Sie geeignet sind, hängt unter anderem von Ihrem Alter, bestehenden Erkrankungen, Allergien, anderen Medikamenten und einer möglichen Schwangerschaft ab.

Beachten Sie deshalb immer die Packungsbeilage und überschreiten Sie weder die empfohlene Einzel- noch die Tagesdosis. Nehmen Sie Schmerzmittel nicht über mehrere Tage ein, ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat einzuholen. Lassen Sie sich bei Unsicherheiten in einer Apotheke beraten.

Geben Sie Kindern ausschließlich Medikamente, die für ihr Alter und Gewicht geeignet sind. Acetylsalicylsäure, kurz ASS, darf bei bestimmten Virusinfektionen bei Kindern und Jugendlichen nicht angewendet werden. Schwangere und stillende Personen sollten Schmerzmittel nur nach Rücksprache mit ihrer Zahnarztpraxis, Arztpraxis oder Apotheke einnehmen. Das Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie der Charité-Universitätsmedizin Berlin stellt unabhängige Informationen zur Arzneimittelverträglichkeit in Schwangerschaft und Stillzeit bereit.

Wann reicht die Soforthilfe nicht mehr aus?

Hausmittel und Schmerzmittel überdecken häufig nur die Symptome. Karies, eine entzündete Zahnwurzel, ein Abszess oder eine beschädigte Füllung können dadurch nicht heilen.

Vereinbaren Sie daher auch dann einen Termin, wenn der Schmerz nachlässt. Das gilt besonders, wenn die Beschwerden:

  • wiederkehren,
  • länger anhalten,
  • stärker werden,
  • beim Kauen auftreten,
  • von einer Schwellung begleitet werden oder
  • Sie nachts aufwecken.

Zahnschmerzen: Wann ist es ein Notfall, wann sollte ich zum Arzt?

Nicht alle Zahnschmerzen sind unmittelbar gefährlich. Einige Beschwerden erfordern jedoch schnelles Handeln. Die folgende Orientierung ersetzt keine individuelle Untersuchung. Wenn Sie unsicher sind oder sich Ihr Zustand deutlich verschlechtert, holen Sie lieber frühzeitig professionellen Rat ein.

Sofort den Notdienst aufsuchen

Wenden Sie sich unverzüglich an den zahnärztlichen Notdienst oder eine geeignete Notfallambulanz, wenn:

  • Ihr Gesicht, Ihre Wange, Ihr Hals oder der Mundboden stark oder rasch anschwillt,
  • Sie schlecht Luft bekommen oder Schwierigkeiten beim Schlucken haben,
  • Sie den Mund kaum noch öffnen können,
  • starke Zahnschmerzen zusammen mit Fieber oder ausgeprägtem Krankheitsgefühl auftreten,
  • eine Blutung im Mund trotz anhaltendem Druck nicht aufhört,
  • Sie eine schwere Verletzung des Gesichts oder Kiefers erlitten haben oder
  • ein bleibender Zahn ausgeschlagen, stark gelockert oder verschoben wurde.

Bei Atemnot, Bewusstseinsstörungen, einer starken unstillbaren Blutung oder einer schweren Gesichtsverletzung wählen Sie den Notruf 112.

Heute noch in die Zahnarztpraxis

Kontaktieren Sie möglichst am selben Tag Ihre Zahnarztpraxis oder den zahnärztlichen Notdienst, wenn:

  • die Schmerzen stark, pochend oder pulsierend sind,
  • eine sichtbare Schwellung entsteht,
  • Eiter austritt oder Sie einen unangenehmen Geschmack bemerken,
  • der Zahn nach einem Unfall schmerzt,
  • eine Füllung, Krone oder ein Zahnstück herausgebrochen ist,
  • Sie wegen der Beschwerden nicht essen, schlafen oder Ihren Alltag bewältigen können oder
  • Schmerzmittel keine ausreichende Linderung bringen.

Starke Schmerzen, Fieber und Schwellungen können auf eine fortgeschrittene Entzündung hinweisen. Eine solche Entzündung sollte nicht eigenständig mit Hausmitteln behandelt werden.

Ein Termin in den nächsten Tagen kann ausreichen

Ein zeitnaher regulärer Termin ist häufig ausreichend, wenn die Schmerzen mild sind, nur kurz bei Kälte, Wärme, Süßem oder beim Kauen auftreten und keine Schwellung, kein Fieber und keine Verletzung vorliegen.

Auch leichte Beschwerden sollten Sie nicht über längere Zeit beobachten. Je früher eine Ursache erkannt wird, desto eher lässt sie sich in vielen Fällen mit einer vergleichsweise kleinen Behandlung beheben.

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Diese Hausmittel sollten Sie bei Zahnschmerzen besser nicht anwenden

Bei der Suche nach Hausmitteln gegen Zahnschmerzen stoßen Sie auf zahlreiche Tipps. Nicht alle sind hilfreich. Manche können Zahnfleisch und Schleimhaut sogar schädigen oder die Beschwerden verstärken.

Keine Wärme bei Schwellungen und Entzündungszeichen

Eine Wärmflasche, heiße Umschläge oder sehr heiße Mundspülungen sind bei pochenden Schmerzen und Schwellungen keine gute Idee. Wärme kann die Durchblutung erhöhen und dadurch das Druckgefühl sowie die Schwellung verstärken. Kühlen Sie stattdessen von außen, ohne die Haut zu unterkühlen.

Kein Aspirin auf Zahn oder Zahnfleisch legen

Legen Sie weder Aspirin noch andere Schmerztabletten direkt auf den Zahn oder das Zahnfleisch. Der Wirkstoff wird dadurch nicht sinnvoll am Entzündungsort freigesetzt. Gleichzeitig kann die Tablette die Mundschleimhaut reizen und schädigen.

Wenn ein Schmerzmittel für Sie geeignet ist, nehmen Sie es ausschließlich entsprechend der Packungsbeilage ein.

Vorsicht mit hoch konzentrierten ätherischen Ölen und Alkohol

Nelkenöl wird häufig als Hausmittel gegen Zahnschmerzen empfohlen. Unverdünnt kann es jedoch Schleimhäute reizen und allergische Reaktionen auslösen. Für Säuglinge und Kleinkinder können bestimmte ätherische Öle besonders gefährlich sein.

Auch hochprozentiger Alkohol ist keine geeignete Mundspülung. Er kann verletzte oder entzündete Schleimhaut zusätzlich reizen. Trinken Sie keinen Alkohol zusammen mit Schmerzmitteln, ohne mögliche Wechselwirkungen geprüft zu haben.

Entzündete Stellen nicht selbst öffnen

Versuchen Sie nicht, Schwellungen, Eiterbläschen oder vermeintliche Abszesse mit Nadeln oder anderen Gegenständen zu öffnen. Dadurch können Sie Keime tiefer in das Gewebe einbringen, Blutungen verursachen und die Infektion verschlimmern.

Besondere Warnzeichen und Risikofälle

Bei bestimmten Symptomen oder Personengruppen sollte die Schwelle für eine zahnärztliche Abklärung besonders niedrig sein.

Schwellungen und Fieber

Eine dicke Wange, geschwollenes Zahnfleisch oder Fieber können auf eine bakterielle Infektion hindeuten. Breitet sich die Schwellung aus oder kommen Schluck- beziehungsweise Atembeschwerden hinzu, handelt es sich um einen medizinischen Notfall.

Warten Sie in diesem Fall nicht darauf, dass ein Schmerzmittel wirkt. Suchen Sie umgehend professionelle Hilfe.

Zahnschmerzen in Schwangerschaft und Stillzeit

Auch während der Schwangerschaft sollten Sie Zahnschmerzen nicht aussitzen. Informieren Sie das Praxisteam bereits bei der Terminvereinbarung über die Schwangerschaft und die aktuelle Schwangerschaftswoche.

Nehmen Sie Schmerzmittel, Antibiotika oder pflanzliche Präparate nicht ohne fachlichen Rat ein. Auch vermeintlich natürliche Mittel sind nicht automatisch unbedenklich. Für die Behandlung von Schmerzen während der Schwangerschaft sollten gut untersuchte Medikamente bevorzugt und individuelle Risiken berücksichtigt werden.

Zahnschmerzen bei Kindern

Kinder können Schmerzen und deren genaue Position häufig noch nicht zuverlässig beschreiben. Achten Sie deshalb zusätzlich auf Verhaltensänderungen. Mögliche Anzeichen sind:

  • einseitiges Kauen,
  • die Verweigerung von Essen oder Trinken,
  • häufiges Berühren der Wange,
  • auffällige Unruhe in der Nacht,
  • geschwollenes Zahnfleisch oder
  • eine sichtbare Verfärbung des Zahns.

Lassen Sie Zahnschmerzen bei Kindern zeitnah kinderzahnärztlich abklären. Dosieren Sie Schmerzmittel immer nach Alter und Körpergewicht und beachten Sie die Packungsbeilage.

Unfall, abgebrochener oder ausgeschlagener Zahn

Nach einem Zahnunfall zählt schnelles und besonnenes Handeln:

  • Beruhigen Sie die betroffene Person.
  • Stillen Sie eine Blutung vorsichtig mit einer sterilen Kompresse oder einem sauberen, fusselfreien Tuch.
  • Kühlen Sie die Wange von außen.
  • Suchen Sie abgebrochene Zahnteile oder den ausgeschlagenen Zahn.
  • Fassen Sie einen ausgeschlagenen Zahn nur an der Krone an, niemals an der Wurzel.
  • Reinigen, desinfizieren oder trocknen Sie den Zahn nicht.
  • Legen Sie ihn möglichst in eine Zahnrettungsbox.
  • Fahren Sie sofort in eine Zahnarztpraxis, zum Notdienst oder in eine Zahnklinik.

Eine Zahnrettungsbox enthält eine spezielle Nährlösung, die empfindliche Zellen an der Zahnwurzel vor dem Austrocknen schützt. Ist keine Box verfügbar, kann kalte H-Milch vorübergehend eine Notlösung sein.

Setzen Sie einen ausgeschlagenen Milchzahn nicht selbst wieder ein. Dadurch könnte der darunterliegende bleibende Zahn geschädigt werden. Lassen Sie jedoch auch Verletzungen an Milchzähnen umgehend untersuchen, da sie Folgen für das bleibende Gebiss haben können.

Häufige Ursachen von Zahnschmerzen

Zahnschmerzen können sehr unterschiedliche Auslöser haben. Anhand der Schmerzart lässt sich die Ursache nicht sicher feststellen. Sie kann der Zahnärztin oder dem Zahnarzt aber wichtige Hinweise geben.

Karies

Karies zerstört schrittweise die harte Zahnsubstanz. Anfangs verursacht sie häufig keine Beschwerden. Schreitet sie voran, kann der Zahn empfindlich auf Kälte, Wärme oder Süßes reagieren. Erreicht die Karies das Zahninnere, sind starke und anhaltende Schmerzen möglich.

Zahnwurzel- oder Zahnnerventzündung

Dringen Bakterien tief in den Zahn ein, kann sich das Zahnmark entzünden. Typisch sind intensive, pochende oder pulsierende Schmerzen. Häufig verstärken sie sich nachts, beim Hinlegen oder beim Zubeißen.

Die Entzündung kann sich bis zur Zahnwurzel und in den Kieferknochen ausbreiten. Deshalb ist eine schnelle zahnärztliche Behandlung wichtig.

Freiliegende Zahnhälse

Geht das Zahnfleisch zurück, liegen empfindliche Bereiche des Zahns frei. Kurze, stechende Schmerzen bei kalten, heißen, sauren oder süßen Speisen sind ein mögliches Zeichen.

Spezielle Zahnpasta für empfindliche Zähne kann die Beschwerden teilweise verringern. Die Ursache des Zahnfleischrückgangs sollte dennoch untersucht werden.

Weisheitszähne

Durchbrechende oder schief liegende Weisheitszähne können Druckschmerzen verursachen. Bildet sich über einem teilweise durchgebrochenen Zahn eine Zahnfleischtasche, können sich dort Bakterien und Speisereste sammeln. Schmerzen, Schwellungen, ein unangenehmer Geschmack und eine eingeschränkte Mundöffnung sind mögliche Folgen.

Zahnfleischentzündungen

Gerötetes, geschwollenes oder blutendes Zahnfleisch kann auf eine Zahnfleischentzündung hinweisen. Unbehandelt kann sich daraus eine Parodontitis entwickeln, bei der auch der Zahnhalteapparat geschädigt wird.

Gründliche tägliche Mundhygiene, regelmäßige Kontrolltermine und je nach individuellem Bedarf eine professionelle Zahnreinigung können dazu beitragen, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und Beläge zu entfernen.

Fazit: Zahnschmerzen ernst nehmen und rechtzeitig handeln

Bei akuten Zahnschmerzen können Kühlen, eine schonende Mundhygiene und geeignete Schmerzmittel nach Packungsbeilage kurzfristig helfen. Diese Maßnahmen behandeln jedoch nicht die Ursache. Lassen Sie deshalb auch nachlassende oder wiederkehrende Beschwerden zeitnah zahnärztlich untersuchen.

Bei starken Schmerzen, einer Schwellung, Fieber oder einem Zahnunfall sollten Sie noch am selben Tag eine Zahnarztpraxis oder den zahnärztlichen Notdienst kontaktieren. Atem- oder Schluckbeschwerden, eine rasch zunehmende Schwellung und starke, nicht stillbare Blutungen sind Notfälle, bei denen sofortige medizinische Hilfe erforderlich ist. Regelmäßige Kontrolltermine, sorgfältige Zahnpflege und professionelle Vorsorge können dazu beitragen, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und aufwendige Behandlungen zu vermeiden.

Häufige Fragen zu Zahnschmerzen

Können Zahnschmerzen von alleine wieder verschwinden?

Ja, Zahnschmerzen können vorübergehend nachlassen. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass die Ursache verschwunden ist. Ein gereizter Zahnhals kann sich beispielsweise wieder beruhigen. Bei einer tiefen Entzündung kann eine plötzliche Schmerzfreiheit hingegen darauf hindeuten, dass der Zahnnerv nicht mehr auf Reize reagiert.

Lassen Sie wiederkehrende, starke oder länger anhaltende Beschwerden daher auch dann untersuchen, wenn sie zwischenzeitlich verschwinden.

Was bedeuten Zahnschmerzen bei Kälte, Wärme oder beim Kauen?

Kurze Schmerzen bei Kälte können unter anderem durch freiliegende Zahnhälse, eine undichte Füllung oder beginnende Karies entstehen. Hält der Schmerz nach einem kalten oder warmen Reiz länger an, kann der Zahnnerv stärker gereizt oder entzündet sein.

Schmerzen beim Kauen oder Zubeißen können beispielsweise auf eine Entzündung im Bereich der Zahnwurzel, einen Riss im Zahn, eine zu hohe Füllung oder einen beschädigten Zahnersatz hinweisen. Eine sichere Diagnose ist nur durch eine zahnärztliche Untersuchung möglich.

Was tun bei Zahnschmerzen am Wochenende oder nachts?

Kühlen Sie die Wange von außen, lagern Sie Ihren Oberkörper erhöht und reinigen Sie den Mund vorsichtig. Bei Bedarf können Sie ein für Sie geeignetes rezeptfreies Schmerzmittel entsprechend der Packungsbeilage einnehmen.

Die zuständige Kassenzahnärztliche Vereinigung informiert online oder telefonisch über den regionalen zahnärztlichen Notdienst. Bei starken Schmerzen, einer Schwellung, Fieber oder einem Zahnunfall sollten Sie nicht bis zum nächsten regulären Werktag warten. Bei Atemnot, einer schweren Verletzung oder einer nicht stillbaren Blutung rufen Sie 112.

Wann sollte ich spätestens zum Zahnarzt gehen?

Vereinbaren Sie möglichst zeitnah einen Termin, wenn Zahnschmerzen nicht rasch nachlassen, wiederkehren oder sich verstärken. Bei starken oder pochenden Schmerzen sollten Sie noch am selben Tag Kontakt zu einer Zahnarztpraxis aufnehmen.

Schwellungen, Fieber, Eiter, Schluckbeschwerden oder Verletzungen erfordern eine besonders schnelle Abklärung. Bei Atembeschwerden oder einer rasch zunehmenden Schwellung handelt es sich um einen Notfall.