Babyschwimmen: Ab wann kann Ihr Kind teilnehmen?

Eine tolle Aktivität im frühen Kindesalter ist für viele Eltern das Babyschwimmen. Ab wann die ersten Schwimmbadbesuche sinnvoll sind, beantworten wir neben weiteren Fragen in diesem Magazinartikel. Damit Sie unbesorgt die Zeit mit Ihrem Kind genießen können und keine Fragen offenbleiben.

Ab welchem Alter können Babys mit dem Schwimmen beginnen?

Viele Eltern stellen sich die Frage, ab welchem Alter Babys schwimmen dürfen und die Antwort ist einfach wie auch individuell, denn ein konkretes Alter gibt es in dem Sinne nicht. Bevor der erste Schwimmkurs begonnen wird, sollte Ihr Baby allerdings eigenständig den Kopf halten können und natürlich gesundheitlich fit sein. Sobald dies der Fall ist, dürfen Babys auch in die Schwimmhalle und der erste Kurs muss nicht lange warten. Diese Entwicklung ist allerdings bei jedem Kind individuell und so sollte die Entscheidung auch getroffen werden. Die ersten Babyschwimmkurse beginnen ab einem Alter von drei Monaten, wobei verschiedene Ärzte empfehlen, etwas länger zu warten, um eine Reizüberflutung des Babys zu verhindern. Ein empfohlenes Alter könnte beispielsweise neun Monate sein.

Sie müssen sich auf jeden Fall keine Sorgen machen etwas zu verpassen, falls Sie erst später als andere einen Schwimmkurs besuchen. Babyschwimmkurse sind auch erst dann sinnvoll, wenn sie Eltern und Kind Freude bereiten und eine tolle gemeinsame Zeit verbracht werden kann.

Einzelunterricht oder Babyschwimmkurse in Gruppen – was ist besser?

Gruppenkurse bieten oft die Möglichkeit, mit Eltern anderer gleichaltriger Kinder ins Gespräch zu kommen und bestenfalls Freundschaften zu knüpfen. Allerdings bedeuten Kurse in der Gruppe meist auch sehr viel Stress für die Kinder. Unbekannte Erwachsene und viele andere Kinder können ein Kind überfordern und erschöpfen. Somit wird das ganze Erlebnis schnell von einem tollen Familienausflug mit Spaß und Freude zu einem stressigen Termin, welcher wahrgenommen werden muss.

Diese Stressfaktoren fallen natürlich beim Einzelunterricht weg, allerdings auch die kommunikative Ebene mit anderen Eltern und die gemeinsame Freude. Letztendlich sollte ausprobiert werden, wo sich das Baby wohler fühlt. Ist es sehr gestresst in den Gruppenkursen und weint vielleicht viel? Dann sollte eventuell der Einzelunterricht ausprobiert werden. Um das Baby vorerst an das Wasser und das Schwimmbad zu gewöhnen, kann auch ein Einzelkurs als Einstieg infrage kommen, bevor in Gruppenkursen gemeinsam geplanscht wird.

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Welche Vorteile hat ein Babyschwimmkurs für Ihr Kind?

Es gibt einige Vorteile, die ein Babyschwimmkurs für Ihr Kind mit sich bringen kann, wir haben einige für Sie zusammengefasst.

  • Verbesserung der motorischen Fähigkeiten des Kindes
  • stärkere Bindung zwischen Babys und Eltern
  • Training der Muskeln und Üben von Bewegungsabläufen
  • frühe Wassergewöhnung

Neben diesen Vorteilen geht es beim Babyschwimmen aber vor allem um Spaß und Freude und darum, dass Kinder und Eltern eine gute Zeit haben. Babyschwimmkurse zählen nicht als klassische Frühförderung und sind deswegen auf jeden Fall kein Pflichtprogramm. Wenn Ihr Baby allerdings in der heimischen Badewanne schon gerne planscht und Wasser sehr interessant findet, dann ist ein Babyschwimmkurs bestimmt eine gute Idee und kann sicherlich viel Freude verbreiten.

Babyschwimmen als therapeutische Maßnahme

Schwimmkurse für Babys können, wie auch bei älteren, als therapeutische Maßnahme infrage kommen und Kindern einige Bewegungen erleichtern. Im Wasser fühlen wir uns leichter und können Bewegungen deutlich einfacher ausführen. Somit kann Wasser helfen, Bewegungsabläufe zu trainieren und Muskeln zu stärken. Zusätzlich werden beispielsweise auch die Gelenke trainiert, was Gelenkprobleme vorbeugen kann.

Häufige Fragen

Wie kann ich mich und mein Kind gut auf das Babyschwimmen vorbereiten?

Um sich bestens auf das erste Mal Babyschwimmen vorzubereiten, können einige Vorkehrungen getroffen werden. Eine erste Sache, die ganz einfach in der heimischen Badewanne herausgefunden werden kann: “Mag es mein Kind eigentlich zu planschen?” Diese sehr banal erscheinende Frage ist tatsächlich ziemlich grundlegend, da nicht alle Babys von Natur aus kleine Wasserratten sind und sich möglicherweise gegen das Planschen sträuben. Wenn Ihr Baby die heimische Badewanne aber förmlich nicht erwarten kann, spricht vieles für einen Besuch im Schwimmbad. Auch an das Duschen sollten sich die Kleinen gewöhnen. Babys müssen nach dem Schwimmen auf jeden Fall geduscht werden, um das Chlor abzuwaschen und Reizungen der Haut zu vermeiden.

Des Weiteren empfiehlt sich durchaus ein kurzer Check beim Hausarzt, um dessen Empfehlung einzuholen, ob ein Schwimmkurs ratsam ist oder eher davon abgesehen werden sollte. Wenn diese Schritte erledigt sind, heißt es nur noch: Badesachen, Schwimmwindeln und einen passenden Körper-Schwimmreifen besorgen und los geht‘s mit dem ersten Schwimmkurs.

Lernt mein Kind durch das Babyschwimmen schneller schwimmen?

Bei einem Babyschwimmkurs gibt es keine Garantie, dass Ihr Kleines später auch das Schwimmen schneller erlernen wird. Allerdings kann ein Babyschwimmkurs durchaus die Motorik und auch die Muskeln des Kleinen trainieren und so wird ein nicht unerheblicher Grundstein für das Schwimmen gelegt.

Vor allem aber wird Ihr Kind an das Gefühl, im Wasser zu sein und sich darin zu bewegen und zu spielen, gewöhnt. Der große Vorteil daran ist, dass Ihrem Nachwuchs die Angst vor dem Wasser genommen wird. Spätere Schwimmkurse - zum Beispiel für das erste Schwimmabzeichen, das Seepferdchen - können so unbeschwerter angegangen werden.

Bei welchen Krankheiten darf mein Kind nicht am Babyschwimmen teilnehmen?

Allgemein sollte bei einer vorliegenden Krankheit vom Schwimmen abgesehen werden, denn die Gesundheit der Kleinen steht im Vordergrund. Vor allem bei Infektionskrankheiten, die das Immunsystem des Babys schwächen oder auch bei offenen Wunden oder Verletzungen. Letztendlich ist ein Besuch des Kinderarztes jedoch unumgänglich, um eine Entscheidung zu fällen. Bei Hautkrankheiten sollte ärztlich bestätigt werden, ob das Baby ins Schwimmbad gehen darf oder nicht.

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