Impfung und Behandlung gegen Katzenleukose
Die richtige Vorsorge mit einer Impfung
Das Leukose-Virus wird über Schleimhäute übertragen und endet nach einer "erfolgreichen" Infektion tödlich. Um das Infektionsrisiko zu verringern, gibt es eine Impfung gegen Katzenleukose. Allerdings wirkt diese Impfung nur, wenn die Katze vorher noch nie mit dem Feline-Leukämie-Virus in Kontakt gekommen ist. Sich also noch nie angesteckt hat. Ein entsprechender Test kann vorab Klarheit schaffen. Eine Impfung wird vor allem bei Freigängern empfohlen. Diese kommen nämlich mit verschiedenen Artgenossen in Kontakt. Bei Freigängern besteht also ein erhöhtes Infektionsrisiko.
Die erste Impfung sollte durchgeführt werden, sobald Ihr Vierbeiner acht Wochen alt ist. Die Grundimmunisierung besteht aus zwei Impfungen, die im Abstand von drei bis vier Wochen erfolgen. Anschließend gibt es eine jährliche Auffrischungsimpfung. Bei unklarem Impfstatus sollte vorab untersucht werden, ob die Katze bereits Träger des Virus ist. In einem solchen Fall sollte keine Impfung gegen Leukose durchgeführt werden. Ihre Tierärztin oder Ihr Tierarzt berät Sie hierzu gerne. Eine Katzenversicherung hilft Ihnen, sich finanziell abzusichern. So decken Sie die Kosten für eine ambulante oder stationäre Behandlung.
Diagnose und Behandlung von Leukose
Die zu Beginn auftretenden Symptome bei einer Infektion mit dem Feline-Leukämie-Virus deuten nicht unbedingt auf eine Leukämie-Erkrankung hin. Die Symptome sind doch sehr unspezifisch. Falls Sie den Eindruck haben, dass sich der allgemeine Gesundheitszustand Ihrer Fellnase verschlechtert, sollten Sie einen Tierarzt oder eine Tierärztin aufsuchen. Es kann eine allgemeine Untersuchung Ihrer Katze und ein Leukose-Test durchgeführt werden. So erhalten Sie eine sichere Diagnose.
Es gibt verschiedene Testmöglichkeiten. Ein Schnelltest mit Speichel oder ein Schnelltest mit Blutuntersuchung. Ist der Leukosetest positiv, sollten Sie in sechs bis acht Wochen erneut einen Test durchführen lassen. Denn bis zu 40 Prozent der Katzen können das Virus in dieser Zeitspanne eliminieren. Sollte der Test auch nach den acht Wochen weiterhin positiv sein, ist die Katze an Katzenleukämie erkrankt und muss entsprechend behandelt werden.
Ist Katzenleukämie beziehungsweise Katzenleukose heilbar?
Diese Frage stellen sich Katzenbesitzer*innen natürlich, sobald sie eine sichere Diagnose erhalten haben. Die Antwort darauf ist leider kurz: Katzenleukose ist nicht heilbar. Sie können allerdings als Katzenbesitzer*in mit Medikamenten und Therapien versuchen, die Schmerzen und Symptome Ihrer Fellnase zu lindern.