Behandlung von Katzenschnupfen: Medikamente oder Hausmittel?
Der Verdacht auf Katzenschnupfen hat sich beim Tierarzt oder bei der Tierärztin bestätigt? Entsprechende Antibiotika oder Medikamente für Katzenschnupfen können Abhilfe schaffen. Der Tierarzt oder die Tierärztin führt für die entsprechende Diagnose eine Tupfer-Probe durch. Hierbei kann man erkennen, um welchen Erreger es sich handelt. So können die passenden Medikamente verschrieben werden.
Neben der medikamentösen Behandlung können zusätzlich Hausmittel zur Milderung der Symptome von Katzenschnupfen verwendet werden. Eine Nasenspülung mit Kochsalz oder Meersalz und warmem Wasser wirkt antibakteriell. Sie reinigt die Nase und ist ungefährlich für den Vierbeiner. Ein weiteres Hausmittel bei Katzenschnupfen ist Salbeitee. Dieser kann unter das Trinkwasser oder Futter gemischt werden. Der Salbei wirkt dabei beruhigend für die Schleimhäute der Katze. Doch beachten Sie, dass solche Hausmittel nur eine Linderung verschaffen und nicht den Erreger bekämpfen können. Einen Besuch beim Tierarzt oder bei der Tierärztin sollte man immer zuerst vornehmen.
Außerdem braucht die Katze wie der Mensch bei einer schweren Erkältung vor allem Ruhe und Wärme. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Katze einen ruhigen, warmen Rückzugsort hat. Für die Dauer der Erkrankung sollte Ihre Katze auch möglichst nicht das Haus oder die Wohnung verlassen. Um die Ansteckung von anderen Katzen zu vermeiden, müssen Sie die erkrankte Katze möglichst von allen anderen Katzen trennen. Wenn Sie Ihren kranken Vierbeiner rauslassen, gefährden Sie, dass andere Katzen ebenfalls an Katzenschnupfen erkranken.