Symptome und Behandlung einer Bindehautentzündung
Symptome einer Bindehautentzündung bei Katzen
Eine Bindehautentzündung ist einfach gesagt eine Entzündung in der Bindehaut, die sich im gesamten Augenbereich ausweiten kann. Die Entzündung kann daher sowohl in nur einem Auge als auch in beiden Augen zur gleichen Zeit auftreten.
Sie erkennen eine Bindehautentzündung bei Ihrer Katze am besten anhand folgender Symptome:
- Tränende Augen und dickflüssiger Ausfluss
- Gerötete Augen
- Schwellungen des Auges und der Augenlider
- Die Katze blinzelt oft und reagiert empfindlich auf Licht
- Häufiges Reiben der Augen
- Vermeidung fremder Berührungen am Kopfbereich
- Eventuell Fieber, Abgeschlagenheit und Schnupfen
Behandlung einer Bindehautentzündung
Sobald Sie Symptome bei Ihrer Samtpfote bemerken oder sich die Symptome deutlich verstärken, sollten Sie einen Tierarzt oder eine Tierärztin aufsuchen. In der Praxis wird dann das entzündete Auge beziehungsweise die entzündeten Augen der Katze mit einer speziellen Lampe untersucht. Außerdem muss geprüft werden, wie die Entzündung verursacht wurde.
Dafür macht der Tierarzt oder die Tierärztin einen Abstrich vom Auge und untersucht, ob sich im Auge Bakterien oder Viren befinden. Je nach Befund wird der Tierarzt oder die Tierärztin mit Ihnen dann eine entsprechende Therapie besprechen. Die Diagnose beim Tierarzt beziehungsweise bei der Tierärztin ist erfolgt. Ihre Katze hat eine Bindehautentzündung, doch was tut man dann? Der Tierarzt oder die Tierärztin wird mit Ihnen über eine passende Therapie sprechen. Es gibt verschiedene Behandlungsmethoden. Die meisten behandeln eine Entzündung im Auge mit Augentropfen. Bei einer Infektion sind es in der Regel Augentropfen mit Antibiotika.
Ist die Ursache nicht-infektiös? Es können Augentropfen ohne Antibiotika bei der Heilung helfen, um das Auge zu beruhigen. Doch auch andere Behandlungsmethoden können angewendet werden. Um eine infektiöse Katzenkonjunktivitis zu bekämpfen, eignen sich auch Antibiotika in Form von Tabletten oder Salben. Sollte die Ursache ein Fremdkörper im Auge sein, wird dieser vom Tierarzt oder der Tierärztin entfernt. In manchen Fällen ist dafür eine Narkose notwendig.
Wie lange bleibt eine Katzenkonjunktivitis?
Wann sich eine Bindehautentzündung bei der Katze bessert, beziehungsweise wie lange die Entzündung bleibt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Es spielt eine Rolle, wie die Entzündung entstanden ist. Liegt eine Infektion vor oder hat etwas Nicht-Infektiöses die Entzündung verursacht. Es ist auch relevant, wie früh eine Diagnose von einem Tierarzt oder einer Tierärztin gestellt wurde und wie früh eine Behandlung erfolgt. Es gilt: Je früher die Bindehautentzündung mit einer passenden Therapie behandelt wurde, desto geringer ist das Risiko von langfristigen Beschwerden. Die Entzündung heilt schneller ab. Eine nicht konsequent behandelte Bindehautentzündung kann zu dauerhaften Schäden am Auge führen. Im schlimmsten Fall kann Ihre Samtpfote sogar erblinden.
Ist eine Bindehautentzündung bei Katzen ansteckend?
Ist die Konjunktivitis durch Viren oder Bakterien ausgelöst worden, ist diese für andere Tiere ansteckend. Falls Sie also mehrere Katzen in einem Haushalt haben, sollten Sie alle von einem Tierarzt oder einer Tierärztin untersuchen lassen. Sie sollten die Katzen für die Dauer der Behandlung und bis zur Heilung räumlich trennen. Kranke Freigängerkatzen sollten Sie am besten drinnen lassen. Sie riskieren ansonsten, dass Ihre Katze draußen andere Katzen ansteckt. Die Bindehautentzündung bei Katzen ist in der Regel nicht ansteckend für den Menschen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Krankheitserreger der Katze sich auf den Menschen übertragen, ist sehr gering. Es schadet aber mit Sicherheit nicht, sich nach Kontakt mit Ihrer kranken Katze die Hände zu waschen oder zu desinfizieren.