Blutohr beim Hund – In der Tierarztpraxis abklären

Kratzt sich Ihr Hund ständig am Kopf oder schüttelt ihn häufig? Dann ist es möglich, dass er eine Entzündung im Ohr hat. Haben Sie außerdem noch einen Bluterguss auf der Innenseite der Ohrmuschel gefunden? Dann handelt es sich wahrscheinlich um ein Blutohr. Ein Tierarzt beziehungsweise eine Tierärztin sollte sich das unbedingt ansehen. Mit der Tierkrankenversicherung der BarmeniaGothaer müssen Sie sich um die Tierarztrechnung keine Sorgen machen.

Was ist ein Blutohr und wie entsteht es?

Eine häufige Erkrankung bei Hunden ist das Blutohr. Dabei handelt es sich um einen Bluterguss am Ohr, auch Othämatom genannt. Wird ein Blutohr nicht behandelt, kann dies zu bleibenden Verformungen des Ohrs oder zu Verengungen des Gehörgangs führen.

Eine Ursache des Blutohrs kann eine Infektion des Ohrs sein, die mit Juckreiz einhergeht. Deshalb kratzt sich Ihr Hund vermehrt am Kopf und schüttelt ihn häufig. Durch das Schütteln platzen Blutgefäße, es kommt zu Verletzungen des Innenohrs. Das Blut sammelt sich im Ohr und lässt es anschwellen.

Weitere Gründe für ein Blutohr können sein, dass sich Ihr Hund irgendwo gestoßen oder ein anderer Hund ihn gebissen hat. Hunde mit Hängeohren sind besonders anfällig dafür, ein Blutohr zu bekommen.

Leider sind Hunde anfällig für zahlreiche Krankheiten. Die Tierarztkosten bei einem Unfall oder einer Krankheit Ihres Hundes sind nicht zu unterschätzen. Daher ist eine Tierkrankenversicherung wirklich sehr sinnvoll.

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Behandlung eines Blutohrs

Der Tierarzt bzw. die Tierärztin muss herausfinden, was die Ursache des Blutohrs ist. Dafür punktiert er oder sie das Ohr und entnimmt so Blut. Mithilfe der Blutuntersuchung kann festgestellt werden,

  • ob Ihr Hund eine Entzündung im Ohr hat
  • ob eine Blutgerinnungsstörung vorliegt oder
  • ob er sich nur gestoßen hat.

Zuerst saugt der Tierarzt beziehungsweise die Tierärztin das Blut mit einer Spritze ab. Dies muss leider mehrmals wiederholt werden, da sich das Blutohr schnell wieder füllt. Wenn das nichts nützt, helfen eventuell auch Salben, Kortison-Spritzen oder eine Operation.

So beugen Sie einem Blutohr vor

  • Kontrollieren Sie die Ohren Ihres Hundes regelmäßig
  • Reinigen Sie die Ohren mindestens einmal die Woche
  • Gehen Sie bei auffälligen Rötungen sofort zum Tierarzt bzw. zur Tierärztin

Mit einer Tierkrankenversicherung sind Sie auf der sicheren Seite: denn diese unterstützt Sie finanziell bei regelmäßigen Tierarztbesuchen zur Kontrolle oder Vorbeugung. Erfahren Sie mehr zur Tierkrankenversicherung oder schauen Sie direkt in unserem Online-Rechner, welcher Tarif für Sie und Ihren Liebling in Frage kommt.

Fazit

Wenn der Verdacht auf ein Blutohr im Raum steht, sollten Sie am besten direkt einen Tierarzt oder eine Tierärztin aufsuchen. So kann das Ohr Ihres Hundes professionell kontrolliert werden. Sollte sich der Verdacht bestätigen, kann das Blutohr mit entsprechenden Medikamenten und Maßnahmen behandelt werden. Das können beispielsweise Kopfbinden oder Halskrausen sein. In schweren Fällen kann eine Operation Abhilfe schaffen. Der Heilungsprozess kann sich über mehrere Wochen ziehen. Behalten Sie daher Ihren Vierbeiner stets im Auge und beobachten Sie den Gesundheitszustandes Ihres Hundes stetig.

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